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NaviNatur SchulaustauschZeitraum: 09/2011 bis 07/2013
Das 23-monatige Pilotprojekt „Nachhaltigkeit mit digitalen Medien länderübergreifend entdecken und darstellen: Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) im Schüleraustausch per GPS-Bildungsrouten zwischen Schulen aus Rumänien und Deutschland“ begann offiziell mit der Projektbewilligung seitens der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) am 16. September 2011 und lief bis zum 31. Juli 2013. Projektträger war das SCHUBZ-Umweltbildungszentrum Lüneburg.

Ziel des Projektes war, dass sich die SchülerInnen im Unterricht sowohl theoretisch als auch durch eigenes Erforschen mit aktuellen Themenfeldern und Fragestellungen rund um das Biosphärenreservat bzw. Schutzgebiet befassen und diese unter Verwendung von neuen Medien und mittels der Methode des GPS-Bildungsroutings digital aufbereiten und in der Öffentlichkeit kommunizieren. Mit diesem Projekt bestand die Chance, nunmehr die Methode des GPS-Bildungsroutings um den Aspekt des Dialogs zwischen Schülern unterschiedlicher Kulturen zu erweitern und den kommunikativen Austausch als didaktisches Prinzip im Kontext von BNE zu nutzen. Das Thema „Nachhaltige Entwicklung“ sollte im nationalen und internationalen Vergleich modellhaft Grundlage der Schülerbegegnungen sein und damit das jeweilige Verständnis einer nachhaltigen Entwicklung reflektiert werden. Von großer Bedeutung war dabei der Ansatz der Peergroup-Education: Die Schülerinnen und Schüler coachten sich gegenseitig, reflektierten und erweiterten im „Twinning-Modell“ ihre eigenen kulturell geprägten Leitbilder.

Das Vorhaben bestand aus unterschiedlichen Ebenen: Fünf Schulen aus Deutschland und Rumänien beteiligten sich, indem sie in AGs oder im Unterricht das Thema Nachhaltige Entwicklung mit digitalen Medien im internationalen Austausch behandelten: Was heißt Nachhaltigkeit? Wie können GPS-Bildungstouren in Biosphärenreservaten und anderen Schutzgebieten erstellt werden? Wie gestalten wir den Schulaustausch? Wie präsentieren wir unsere GPS-Touren am Tag der Bildungsschatzsuche der Öffentlichkeit? Dabei wurden sie von den jeweiligen Biosphärenreservaten in den Regionen unterstützt. Um einen situierten Lernzugang zu schaffen, beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit den Schutzgebieten in ihrer Nähe.

An der fachwissenschaftlichen Begleitung und technischen Entwicklung des Projekts waren das Institut für Umweltkommunikation (INFU) mit dem Arbeitsbereich „Neue Medien“ der Leuphana Universität Lüneburg im Rahmen eines Projektstudiums sowie die University of Bucharest, Faculty of Psychology and Educational Sciences, beteiligt.

Zur Vorbereitung des Projektes, zur Einstimmung und zur thematischen und praktischen Einführung des Themenkomplexes BNE mit digitalen Medien fanden erste Fortbildungsveranstaltungen in Deutschland und Rumänien im Februar/März 2012 statt. Eine weitere Fortbildungsreihe startete im Februar/März 2013, um die Schulaustauschphasen zu reflektieren und die nächsten Schritte zu planen. In Rumänien wurden die Fortbildungswochen auch dafür genutzt, um weitere Lehrer und Multiplikatoren im Bereich BNE zu schulen.

Besonders hervorzuheben sind die Netzwerkwochen im April/Mai 2013  in Deutschland und im Juni 2013 in Rumänien. Dabei konnten wertvolle Kontakte hergestellt und vertieft werden, so dass eine Basis für eine zukünftige Zusammenarbeit im Bereich BNE geschaffen wurde. Den Abschluss bildeten die Tage der Bildungsschatzsuche, an denen die Projektergebnisse der Schülerinnen und Schüler öffentlich gemacht wurden. An vier verschiedenen Terminen und Standorten fanden diese statt:

  • 30. April 2013 Biosphärenreservat Schaalsee
  • 2. Mai 2013 Biosphärenreservat Nds. Elbtalaue
  • 5. Juni 2013 Naturpark Breite/Rumänien
  • 11. Juni 2013 Biosphärenreservat Donaudelta/Rumänien

 

Kreative und vielseitig gestaltete POIs berücksichtigten die unterschiedlichen Dimensionen der Nachhaltigen Entwicklung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer staunten über die Vielseitigkeit der angebotenen Touren. Mithilfe der GPS-Geräte wurden sie durch die Landschaft geleitet und erfuhren Wissenswertes über die Natur, die Menschen, die hier leben und über ökonomische Besonderheiten. Sie konnten die unterschiedliche Aspekte der Nachhaltigen Entwicklung entdecken, erleben und nachvollziehen.

Projektkoordination:
Lena Wäbs
Telefon: 04131 / 969 52-70
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ÖFFNUNGSZEITEN

Projektberatung:
Mo-Do: 9.00 bis 12.00 Uhr


Materialausleihe:
Mo-Do: 13:00 bis 16:00 Uhr


Tierpflegerinsprechstunde:
Mi: 13.00 bis 16.00 Uhr


Tel: 04131-30979-70
E-Mail: info@schubz.org


Keine festen Büro- und Beratungszeiten während der Niedersächsischen Schulferien.